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Gerhard Riegler: Fakten auf den Tisch!

Der 2. Band einer Studie mit dem sperrigen Titel „Schule der 10- bis 14-Jährigen in Vorarlberg, Bildungserwartungen, Schulorganisation, Pädagogische Konzepte, rechtliche Rahmenbedingungen. Projektbericht Band 2“ (ISBN: 978-3-7065-5474-9) sorgte nicht nur in Vorarlberg in den letzten Tagen für gehörige Aufregung. Die Vorarlberger Politik nahm den Bericht als Grundlage für die Ankündigung, in Vorarlberg spätestens in zehn Jahren die Gesamtschule der 10- bis 14-Jähringen einzuführen und damit Sonderschulen, die NMS und die AHS-Unterstufe abzuschaffen.

Ich wollte dieses schicksalsschwangere Werk umgehend erwerben, um es einer seriösen Analyse zu unterziehen. Im Gegensatz zu PolitikerInnen, „BildungsexpertInnen“ und den von ihnen „gefütterten“ Medien äußere ich mich zu Bildungsstudien erst NACH deren Lektüre.

Doch meine Versuche, das Buch zu kaufen, scheiterten kläglich. Der Band würde „Ende Mai“ erscheinen, war vom Verlag zu erfahren. Genaues wisse man aber nicht, das Buch sei derzeit noch nicht erhältlich – ein unglaublicher Verstoß gegen jegliche Seriosität, von Wissenschaftlichkeit ganz zu schweigen: Die verantwortlichen Ländle-PolitikerInnen zitieren aus einer Studie, die der Öffentlichkeit bis auf Weiteres vorenthalten wird, und versuchen so, via mediale Berichterstattung Tatsachen zu schaffen, die einer seriösen Überprüfung entzogen werden.

Nach Erscheinen des ersten Bandes gelang es mir, rasch an den Bericht heranzukommen. Seine Analyse hat Vorarlberger GesamtschulfetischistInnen wenig Freude bereitet. Ein Grund für die jetzt gewählte Vorgangsweise? Ein paar Kostproben daraus:

  • 72 % der Eltern mit einem Kind an der NMS und 82 % der Eltern mit einem Kind in der AHS geben an, dass ihr Kind gerne zur Schule geht.
  • 81 % der SchülerInnen in der 6. und 8. Schulstufe an einer NMS und 84 % an der AHS sagen, sie seien mit ihrer Schule sehr zufrieden bzw. zufrieden.
  • Sehr hoch ist die Zufriedenheit der Eltern mit der Schule ihres Kindes – ohne Unterschied zwischen NMS und AHS: 90 % der Eltern wissen ihr Kind in guten Händen.
  • Sehr viele Eltern und SchülerInnen würden ihre Schule wieder auswählen.

Das durchsichtige Propagandamanöver mit der unter Verschluss gehaltenen Studie wird nach Vorliegen der Fakten wohl einmal mehr wie eine Seifenblase zerplatzen.

Die am Mittwoch veröffentlichten Ergebnisse der Mathematikklausuren bei der Zentralmaturapremiere haben bei manchen Vorarlberger Verantwortlichen aber schon jetzt für ein öffentlich wahrnehmbares Umdenken gesorgt. So berichten die „Vorarlberger Nachrichten“, dass Landesschulinspektorin Christine Schreiber „die vergleichsweise vielen Mathematik-‚Fünfer‘ auf den hohen Anteil an Oberstufenrealgymnasien“ zurückführt und – Geheimstudie hin oder her – Konsequenzen daraus zieht: „Angesichts der Ergebnisse gelte es jedenfalls, die Entscheidung, eine flächendeckende Gesamtschule einzuführen, nochmals zu überdenken …“ (1)

(1) Vorarlberg will aus „roter Laterne“ in Mathematik lernen. In: Vorarlberg online vom 27. Mai 2015.

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Gerhard Riegler: Tag(e) des Gymnasiums

Am heutigen 14. November, dem „Tag des Gymnasiums“, fanden quer durch Österreich beeindruckende Demonstrationen der Vitalität der AHS statt.

Ich durfte in den letzten Wochen viele „Tage des Gymnasiums“ erleben. Im Vorfeld der Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen war ich an zahlreichen Schulen eingeladen und konnte eine bunte Vielfalt schulischer Wirklichkeit erleben, konnte tausenden AHS-LehrerInnen, für die ich seit vielen Jahren als „höchster“ Personalvertreter mein Bestes zu geben versuche, in die Augen blicken und mich ihren Fragen und Anliegen stellen. 100 Mails am Tag – und meistens sind es mehr – können trotz aller Vorteile digitaler Kommunikation diesen persönlichen Kontakt nicht ersetzen!

Es bewegt mich, junge KollegInnen in den Konferenzzimmern zu sehen, um deren berufliche Existenz wir gekämpft haben und weiter kämpfen werden. Dass wir diese jungen LehrerInnen ebenso wie diejenigen, die in den nächsten fünf Jahren in unsere Berufsgruppe eintreten, dem neuen Lehrerdienstrecht im letzten Moment entreißen konnten, habe ich neben ihnen stehend als besonders beglückend empfunden.

Allen KollegInnen, die der Öffentlichkeit am „Tag des Gymnasiums“ einmal mehr vor Augen führten, dass das Gymnasium eine tragende Säule unseres differenzierten Schulwesens ist, sei herzlich gedankt! Wir bieten Österreichs Jugend Chancen, von denen ihre Altersgefährten in der Mehrzahl der EU-Staaten leider nur mehr träumen können.

Wie wichtig unser Engagement für das Gymnasium ist, beweist auch die SPÖ Tirol, die beim Bundesparteitag neben einem Antrag zur Cannabis-Legalisierung auch einen zur Abschaffung des Gymnasiums in seiner Langform einbringen will. „Ganz Tirol soll zu einer Gesamtschulmodellregion werden“, fordern die Tiroler GenossInnen. Die „Bildungsministerin müsse dafür sorgen, dass Lehrer sowie Eltern solche Schulversuche gar nicht mehr durch Abstimmung verhindern können“. (1) Schluss mit demokratischer Mitbestimmung der Betroffenen, her mit dem Diktat der Politik! Ein Aufschrei der vorgeblich „basisdemokratischen“ Grünen gegen diesen unglaublichen Anschlag auf die demokratischen Rechte von LehrerInnen und Eltern ist selbstverständlich nicht zu vernehmen. Für Vorarlberg fordern sie ja dasselbe. (2) 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer stimmt mich ein solches „Demokratieverständnis“ besonders nachdenklich. Wissen manche den Wert der Freiheit nicht mehr zu schätzen?

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Der 26. und 27. November 2014 sind besondere „Tage des Gymnasiums“. Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek, die an ihren Vorurteilen gegenüber den GymnasiallehrerInnen festhält (3), der Grüne Bildungssprecher Walser, Wirtschaftskammerpräsident Leitl und andere warten gespannt auf das Wahlergebnis: Werden die österreichischen AHS-LehrerInnen die wahlwerbenden Gruppierungen stärken, die für den Erhalt der AHS-Langform und damit auch um zwei Drittel der Arbeitsplätze im AHS-Bereich kämpfen, oder werden Sie für die angeblich „unabhängige“ Gruppierung votieren, die seit Jahren deren Abschaffung fordert?

Ich hoffe auf Festtage für das Gymnasium! Möchtegern-TotengräberInnen des Gymnasiums mögen sehr deutlich erfahren: Das Gymnasium lebt!

(1) Katharina Mittelstaedt, Roter Parteitag: Tiroler SPÖ will sich für Cannabis-Legalisierung starkmachen. In: Standard online vom 11. November 2014.

(2) Vorarlberg: Rauch (Grüne) ist „stolz“. In: Ö1-Mittagsjournal vom 8. Oktober 2014.

(3) BM Gabriele Heinisch-Hosek in der ATV-Sendung „Klartext“ am 3. November 2014.

Karikatur von Andreas Paar.

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Gerhard Riegler: Vorurteile

Kaum war das Ergebnis der Standardtestungen publik, prasselten zahlreiche Kommentare und Interpretationen auf die Öffentlichkeit ein. Eine Kakophonie aus Schönrederei und Pseudointerpretationen erschallte. Die Verwirrung wurde von Tag zu Tag größer.

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Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Eder, der Leiter jener Kommission, die die Evaluierung der NMS nachholen soll, verspürte offenbar den tiefen Drang, den Gymnasien anlässlich ihrer herausragenden Ergebnisse eine Breitseite zu verpassen: Die AHS erreiche ihren Leistungsvorsprung „oft auf Kosten der psychischen Gesundheit der Kinder“. An den Gymnasien herrsche mehr Stress und Angst als an der NMS. (1)

Woher Eder sein vorgebliches „Wissen“ nimmt, teilt er nicht mit. Die aktuellen Standardtestungen können jedenfalls nicht die Quelle seiner Behauptung sein. Denn am liebsten besuchen GymnasiastInnen ihre Schule, wie dem Herrn Universitätsprofessor bereits ein kurzer Blick in den Ergebnisbericht gezeigt hätte. (2) Er ließ sich offenbar lieber von seinen Vorurteilen leiten, die wissenschaftlichen Standards wohl nicht standhielten.

Es geht nicht allein um das Kognitive, sondern auch um den psychomotorischen und emotionalen Bereich.“ (3) Ich teile diese Meinung der neuen Unterrichtsministerin. Bleibt zu hoffen, dass BM Heinisch-Hosek dem Kinder- und Jugendpsychiater Winterhoff mehr Gehör schenkt als Eder. Es „sollten Politiker stärker den Praktikern an den Bildungseinrichtungen zuhören und sich die Probleme schildern lassen, anstatt Studie um Studie in Auftrag zu geben, in der man sich die Zahlen dann so zurechtbiegt, wie es ins jeweilige (partei-)politische Programm passt.“ (4)

Meine Vorurteile lassen mich vermuten, dass BM Heinisch-Hosek Winterhoffs Rat nicht beherzigen wird. Aber vielleicht besteht Hoffnung, denn – das hat Prof. Eder eindrücklich bewiesen – es zählen letztlich keine Vorurteile, sondern Fakten!

(1) Edith Meinhart und Christa Zöchling, Neue Mittelschule: Warum sie scheitern musste. In: Profil online vom 10. Februar 2014.

(2) Claudia Schreiner und Simone Breit (Hrsg.), Standardüberprüfung 2013.  Englisch, 8. Schulstufe (Salzburg 2014), S. 22.

(3) Zit. n. Edith Meinhart und Christa Zöchling, Gabriele Heinisch-Hosek über das „junge Pflänzchen“ Neue Mittelschule. In: Profil online vom 12. Februar 2014.

(4) Michael Winterhoff, SOS Kinderseele. Was die emotionale und soziale Entwicklung unserer Kinder gefährdet – und was wir dagegen tun können (2013), S. 197.

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Freundliche Worte

Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke.

Ich folge Daphne du Mauriers Worten und erlaube mir am Ende des Unterrichtsjahres einen vielleicht ungewöhnlichen Blick zurück. So mancher Bildungspolitiker (1) und „Experte“ hat uns auch heuer wieder mit seinen Handlungen und Aussagen jede Menge Ärger beschert. Umso wichtiger erscheint es mir, den Fokus auch einmal auf Wortmeldungen Prominenter aus Gesellschaft und Politik zu richten, deren Inhalt ich vorbehaltlos zustimmen kann:

Nicht jeder ist geeignet für die Matura, nicht jeder als Handwerker. Das Schulsystem muss lebensnah und überschaubar sein, aber mit Leistungshintergrund. Migrantenkinder brauchen mehr Hilfe. Schule muss Chancengleichheit für alle schaffen, aber ich bin gegen eine Einheitsschule.“ (2)

Wer einmal sechs Schulstunden mit Pausenaufsichten, Erziehungsgespräch, Streitschlichtung, Tränen trocknen, Elterngespräche und Unterrichtsvorbereitung an einem Tag hinter sich gebracht hat, der erkennt: Unsere Lehrer verdienen Anerkennung und Respekt. Das dürfen wir ihnen ruhig öfter sagen.“ (3)

Damit der Beruf für junge Leute wirklich attraktiv ist, muss ihm in der Gesellschaft wieder Autorität zugestanden werden. Es darf nicht sein, dass außerhalb der Schule alle meinen, besser um Bildung Bescheid zu wissen als die Lehrer selbst.“ (4)

Wir sind zu feige geworden, um uns noch zu geistigen Inhalten zu bekennen, die einen Wert an sich darstellen. […] Mitunter hat man sogar den Eindruck, dass nichts so sehr in der Wissensgesellschaft verachtet wird wie der Erwerb von Wissen. ‚Faktenwissen‘ ist zum Unwort geworden.“ (5)

Jeder, der der AHS ein Totenglöckchen läutet, hat meines Erachtens nicht recht. Diese Schulform ist eine großartige Schulform.“ (6)

Mit dem Wunsch, dass die folgenden Worte von Bildungspolitikern und „Experten“ im kommenden Schuljahr gehört werden, erlaube ich mir, Ihnen erholsame Ferien zu wünschen:

Der Bedarf an leeren Worthülsen in der Pädagogik ist auf alle Fälle für lange Zeit gedeckt.“ (7)

(1) Personenbezogene Bezeichnungen umfassen gleichermaßen Personen männlichen und weiblichen Geschlechts.

(2) Edi Finger jr., News vom 8. September 2011.

(3) Ties Rabe, Es nervt, wenn Lehrer zuviel jammern. In: Bild Online vom 28. Februar 2012. Ties Rabe (SPD) ist Präsident der deutschen Kultusministerkonferenz.

(4) Dr. Annette Schavan, Deutschlands Bundesbildungsministerin, Süddeutsche Zeitung vom 16. April 2012.

(5) Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, Kompetenter Ungeist. In: Presse Online vom 11. März 2012.

(6) Dr. Kurt Scholz, Präsident des Wiener Stadtschulrates a. D., Podiumsdiskussion „Bildung neu leben…für ein g´scheites Österreich“ am 21. Juni 2012.

(7) Gottfried Wagner, Autor der satirischen Streitschrift „Narrenschiff Zeitpädagogik“, VCL-News vom Juni 2012, Seite 16.

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Die verschwiegene PISA-Wahrheit

Gestern schrieb der grüne Bildungssprecher im „Falter“: „Österreichs Elite in den Gymnasien erreicht bei Pisa nicht einmal den Durchschnitt aller finnischen Jugendlichen.“ (1) Aufbauend auf diesem „Faktum“ argumentiert der Autor – der geschätzte Leser wird es bereits erahnen – gegen das österreichische Gymnasium und für die Einführung einer Gesamtschule. Mit dem „Leistungsargument“ könne man das differenzierte Schulsystem nicht verteidigen. Die Abneigung gegen die Gesamtschule entspringe ausschließlich der „Statuspanik der Mittelschicht“. Das Gymnasium sei das „Nadelöhr zur Erhaltung des gesellschaftlichen Status“.

Die Ergebnisse von PISA 2009, die durch den Boykottaufruf der Bundesschülervertretung negativ beeinflusst worden sind, lauten:

Durchschnitt Finnlands: Lesen 536 Punkte, Mathematik 541 Punkte, Naturwissenschaften 554 Punkte

Gymnasien Österreichs: Lesen 553 Punkte, Mathematik 570 Punkte, Naturwissenschaften: 570 Punkte (2)

Dazu sollte man vielleicht noch wissen, dass ein Unterschied von 38 Punkten durchschnittlich dem Rückstand von einem Lernjahr entspricht. (3)

Welchen Schluss kann man daraus ziehen? Entweder sind dem Bildungssprecher diese Daten nicht bekannt. Dann stellt sich wohl nicht nur mir die Frage nach der Redlichkeit, wenn er seine Argumentation auf Fakten aufbaut, die er selbst nicht kennt. Oder er argumentiert wider besseres Wissen.

Was für einen Bildungssprecher „rühmlicher“ ist, wage ich nicht zu beantworten. Jedenfalls stimmen mich diese Aussagen nachdenklich. Ein „Bildungspolitiker“, der unser Bildungssystem durchlaufen hat, „erklärt“ mit völlig falschen Daten, wie schlecht unser Bildungssystem sei. Ob man das als Bestätigung der vorgebrachten These gelten lassen kann?

(1) Harald Walser, Die Statuspanik der Mittelschicht. In: Falter, Nr. 9/11, S. 6f.

(2) Diese Fakten werden in Österreich verschwiegen. Warum, kann sich wohl jeder ausmalen. Die australische ACER-Website („Australian Council for Educational Research“) aber veröffentlicht alle Ergebnisse aller Staaten.

(3) Siehe auf der OECD-Website „Die Bedeutung der PISA-Punkte“.

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Gesamtschule gegen Jugendkriminalität und Neurodermitis

Gestrigen Pressemeldungen entnehme ich, dass die Gesamtschule das Heilmittel gegen Jugendkriminalität sei. „Deutsche Wissenschafter sind für gemeinsamen Unterricht. Hauptschule fördert Gewalt und Kriminalität bei den Jugendlichen“, titelt die „Krone“. „Hauptschule macht Jugend kriminell“, liest man in „Österreich“.

„Qualitätsjournalismus“ à la „Krone“ verschweigt geflissentlich, dass diese Studie auf einer Befragung von rund 45.000 Jugendlichen in Deutschland beruht, wo es ein viergliedriges Schulsystem mit Gymnasien, Realschulen, Gesamtschulen und Hauptschulen gibt und die Hauptschule tatsächlich eine „Restschule“ darstellt (1) – ganz im Gegensatz zu Österreich, wo der größte Teil der Schüler in der Sekundarstufe I die Hauptschule besucht und mehr als die Hälfte aller Maturanten aus der Hauptschule kommen. Durch solche Schlagzeilen wird eine Schulart in Misskredit gebracht, die Enormes leistet.

Wenige Tage zuvor lese ich im „Standard“, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau der Eltern und dem Auftreten von Neurodermitis bei Kindern bestehe. (2) Je gebildeter die Eltern, umso eher bekämen die Kinder diese Krankheit. Auch hier bietet sich eine Lösung an: Gesamtschule. Das senkt das Bildungsniveau.

Ich gestehe, bis jetzt noch keinen Artikel gefunden zu haben, der in der Gesamtschule ein Heilmittel gegen die Ölpest im Golf von Mexiko oder die aus Island kommende Vulkanasche sieht. Aber das kommt schon noch.

(1) Die Studie stellt fest, dass die deutschen Restschulen sprich Hauptschulen v.a. von sozialen Verlierern besucht werden, was die erhöhte Kriminalität erklärt.

(2) Online-Standard vom 25. Mai 2010

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