über mich

140827_FB_Quin_2„Ein Historiker sollte nicht so tun, als wäre er ein politisch-weltanschauliches Neutrum. Er soll Farbe bekennen.“ (1) Daher ein paar Worte zu meiner Person.

Ich habe Geschichte und Chemie studiert, in Geschichte dissertiert und als Historiker gearbeitet, bevor ich in einer AHS in Niederösterreich zu unterrichten begonnen habe – eine Tätigkeit, die ich bis heute ausübe. Gleichzeitig habe ich Funktionen in Personalvertretung und Gewerkschaft auf Dienststellen-, Landes- und Bundesebene innegehabt und bin neben meinen Gewerkschaftsfunktionen nach wie vor auf Landes- und Bundesebene als Personalvertreter tätig. Seit 1. Jänner 2003 war ich Besoldungsreferent der AHS-Gewerkschaft, seit 1. Dezember 2003 zusätzlich Vorsitzender-Stellvertreter. Am 29. November 2010 wurde ich zum Vorsitzenden der AHS-Gewerkschaft gewählt. Diese Funktion hatte ich bis zum 12. Oktober 2016 inne. Seit 13. Oktober 2016 gehöre ich als Bereichsleiter für Dienstrecht und Kollektivverträge dem Präsidium der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst an.

Mein Vater war jahrzehntelang Hauptschullehrer in Wien. Meine Frau ist ausgebildete Kindergärtnerin und Erzieherin. Ich selbst war Vorsitzender-Stellvertreter der Gründungsstudienkommission einer Pädagogischen Hochschule und arbeitete danach noch jahrelang als kooptiertes Mitglied in dieser Studienkommission mit. Als Vater zweier schulpflichtiger Kinder ist mir Schule auch aus Elternsicht aus eigener Erfahrung bekannt.

Als ich 1998 an „meiner“ jetzigen Schule zu unterrichten begann, wurde ich bei einem Interview für die Schulzeitung nach meinem Lieblingszitat gefragt:

„To be perfectly just is an attribute of the divine nature; to be so to the utmost of our abilities, is the glory of man.” (Joseph Addison, englischer Dichter, Politiker und Journalist; 1672-1719)

Der bei mir, wie ich glaube, sehr stark ausgeprägte Gerechtigkeitssinn ist wohl Grund für mein Engagement in der Standesvertretung. Gepaart mit meinem Hang zum „workaholism“ hat er mir die Funktionen beschert, die ich inzwischen innegehabt habe.

Und das schreibt der „Standard“ über mich: Ruhiger, elitärer und eloquenter Defensivspieler.

(1) Ernst Hanisch, Der lange Schatten des Staates. Österreichische Gesellschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert, Wien 1994, S. 16.

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