Verdienen wir es?

Rund 1.700 Stellungnahmen sind zum Begutachtungsentwurf eines neuen Lehrerdienstrechts abgegeben worden. (1) Die meisten stammen von Schulen und einzelnen Lehrern. (2) Zwei zustimmende habe ich tatsächlich entdeckt – die des Wiener SP-Bildungsstadtrats Oxonitsch, des Vorsitzenden der „Kinderfreunde“, und die der Arbeiterkammer, die offenbar als SPÖ-Außenstelle betrieben wird. 2 von 1.700 … Damit dürfte die von … Mehr Verdienen wir es?

Helmut Jantschitsch: Die „Prawda“ lässt grüßen

Als ich heute den „Kurier“ aufschlug, traute ich meinen Augen kaum. Auf Seite 2 wird über die Stellungnahmen berichtet, die zum neuen Lehrerdienstrecht beim Parlament eingelangt sind. „AK hinter Schmied und kontra Neugebauer“, lautet der Titel. Auf das „unwesentliche“ Faktum, dass von den 1.500 Stellungnahmen – ein historischer Rekord – bisher nicht einmal eine Handvoll … Mehr Helmut Jantschitsch: Die „Prawda“ lässt grüßen

Leidens-Genossin

Claudia Schmied hat vor sieben Jahren Alfred Gusenbauers Angebot auf ein Ministeramt angenommen, weil sie Kunstministerin werden wollte, nachdem sie ihr eigenes Können als Kommunalkredit-Bankerin eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte. Das bisserl „Unterricht“ neben der Kunst würde schon irgendwie zu ertragen sein. Sieben Jahre später ist Claudia Schmied zur Leidens-Genossin mutiert. Statt genüsslich Prosecco auf … Mehr Leidens-Genossin

Die Mächte der Finsternis

In einem Interview antwortete BM Schmied auf die Frage, ob sie die neue Lehrerausbildung und das neue Lehrerdienstrecht „in Richtung Gesamtschule“ gemacht habe, mit: „Natürlich.“ Und auf den Hinweis der Journalistin, sie könne dann wohl den Vorwurf der AHS-Gewerkschaft, das Dienstrecht sei ein „ideologisches Machwerk“, kaum von der Hand weisen, kam die Antwort: „Machwerk ist … Mehr Die Mächte der Finsternis

Gerhard Riegler: Moralisch flexibel

„Ich bin nicht verlogen, ich bin nur moralisch flexibel!“ Dieser Spruch, den kürzlich ein Kollege zitierte, scheint geradezu maßgeschneidert für so manche PolitikerInnen. Rudolf Mitlöhner, Chefredakteur der Furche, formulierte es geschliffen. Er attestierte Unterrichtsministerin Schmied „linke Dialektik vom Feinsten“ (1), weil sie ebenso spitzzüngig wie kaltschnäuzig die Lüge von gestern zur Wahrheit von heute konvertierte. … Mehr Gerhard Riegler: Moralisch flexibel

Helmut Jantschitsch: Der Fellner wird’s schon richten …

C.S.: Hallo Gabi, ich soll dich dringend zurückrufen. G.H.-H.: Und wie dringend! Hast dein Interview in der Kleinen Zeitung schon g’lesen? C.S.: War super, gell? G.H.-H.: Super vielleicht, aber nicht für uns! C.S.: Was hast denn, ich hab einfach die Wahrheit g’sagt. (1) G.H.-H.: Hast du noch immer nicht begriffen, dass eine Politikerin alles darf … Mehr Helmut Jantschitsch: Der Fellner wird’s schon richten …

Die neue Qualität des Wahlkampfes

Ich präsentiere Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, hier sieben Forderungen. Woher sie stammen, verrate ich Ihnen am Ende (Bitte nicht schon jetzt hinunterscrollen!): Oberstes Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, um eine möglichst hohe Beschäftigung zu erreichen. Wir fordern deshalb eine gesetzliche Einschränkung von All-In-Verträgen. Frauen sind heute so gut ausgebildet wie … Mehr Die neue Qualität des Wahlkampfes

Blackwhite

Am 5. Juli 2013 wurde den Lehrergewerkschaften um etwa 21:00 Uhr ein überarbeiteter Dienstrechtsentwurf vorgelegt. Die Kommentare von Schmied & Co. (und den von ihnen aus Steuergeldern entsprechend „unterstützten“ Medien) eignen sich hervorragend für den Unterricht in Literatur und politischer Bildung. „90.000 Euro mehr für jeden Lehrer“, entnehme ich „Österreich“. (1) „Das jetzige Konzept brächte … Mehr Blackwhite

Gerhard Riegler: I have a dream …

Es wäre traumhaft, in Zeitungen Berichte über die Arbeit von uns LehrerInnen zu lesen, in denen unser beruflicher Alltag in all seiner Vielfalt abgebildet wird, also Berichte, die auf seriöser journalistischer Recherche beruhen. Es wäre traumhaft, wenn sich JournalistInnen die Mühe machten, Schulen aufzusuchen, um vor Ort mit Lehrkräften zu sprechen und sich deren berufliche … Mehr Gerhard Riegler: I have a dream …