Goldesel Gesamtschule

England steht vor den Trümmern seiner staatlichen Gesamtschulen:

„The share of parents who say they would send their children private if they could afford it has risen to well over half. Private out-of-school tuition is more popular than ever, as those who can afford to do so pay to fix deficiencies in their children’s education.“ (1)

Dieses Szenario wäre die katastrophale Konsequenz, wenn Schmieds „schöne neue Schule“ traurige Wirklichkeit würde. Doch die Banken könnten an Krediten, mit denen Mittelschicht-Eltern das Schulgeld sündteurer Privatschulen finanzieren, sicher vorzüglich verdienen. Und mancher im ÖVP-Wirtschaftsflügel stünde diesem lukrativen privaten Bildungsgeschäft wohl auch nicht ablehnend gegenüber. Für manche würde die Gesamtschule zum Goldesel. Die weniger Glücklichen hätten die Bildung von Eseln, wenn sie diese Schulen verlassen.

(1) The Economist vom 22. April 2010


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