Faydelisten und Volksfront

Die Faydelisten stellen das Regierungsoberhaupt. Die verfeindete Volksfront ist in die Regierung eingebunden. Es finden Wahlen statt, um die höchsten Gremien des staatlichen Konzerns zu besetzen, der die Medien dominiert. Dabei muss jeder Wahlberechtigte offen abstimmen, mit seiner Unterschrift seine Wahl bestätigen und den Wahlzettel der Wahlkommission mit technischen Geräten übermitteln, die in einem Haushalt kaum zu finden sind. Die Volksfront gewinnt völlig unerwartet über 83 % der Mandate. Die Gremien aber werden aufgrund der Gesetze dieses Landes so besetzt, dass die Faydelisten die klare Mehrheit halten. In gewisser Hinsicht geschieht der Volksfront recht, denn als sie den Regierungschef stellte, wurden diese Gesetze beschlossen.

„Und was hat das mit uns zu tun?“, mögen Sie jetzt vielleicht fragen. Denken Sie – politisch völlig unkorrekt – an eine Bananenrepublik, an zentralafrikanische Volksdemokratien, an Todesschwadronen, an Bürgerkrieg etc.? Weit gefehlt. Schauen Sie doch einfach (im) ORF (nach).


2 Gedanken zu “Faydelisten und Volksfront

  1. Man fragt sich, wozu viel Geld für Wahlen investiert wird, wenn das Resultat dann derart ignoriert wird.
    Auch der Missbrauch der Medien als Organ bestimmter Parteien erinnert eher an Zeiten des Kommunismus als an ein demokratisches System. Dass wir gerade in schulpolitischen Belangen von solchen Medien derzeit in die völlig falsche Richtung gehen, wird man in einigen Jahren sehen können, nur dann ist es zu spät.

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